Musik verbindet – Ökumenische Musiknacht

„Zwei Stunden Musik aus allen Ecken der Johanniskirche mit Chören, Bläsern und Instrumentalkreisen aus Dessau“, so kündigte Landeskirchenmusikdirektor Matthias Pfund die 2. Ökumenische Musiknacht in der evangelischen St.-Johannis-Kirche an.

Zwölf „Gebete um Erneuerung“ schufen 1989 in St. Johannis die Atmosphäre, in der die Friedliche Revolution in Anhalt ihren Anfang nahm. Das Gemälde der Westempore erinnert an den auch heute noch aktuellen Anspruch: „Keine Gewalt!“ 25 Jahre danach fand hier die erste ökumenische Musiknacht in Dessau statt. Die nunmehr zweite Musiknacht begann mit dem gemeinsamen Taizé-Gesang „Singt dem Herrn“, der von Strophe zu Strophe ökumenischer wurde.

Unter Leitung von Torsten Rahne erklangen von einem kleinen, etwa 20 Sänger zählenden neuapostolischen Chor die Lieder „Der Herr ist mein Hirt“ (B. Klein) und „Jauchzet und singet“ (F. Deis). Sie füllten diesen heiligen Raum, was die Zuhörer zu einem kräftigen Applaus veranlasste.

Christliche und jiddische Musik, Gospel und Instrumental-Klänge wechselten in lockerer Folge, sodass nach zwei Stunden aus allen Ecken des Gotteshauses Musik zu seines Namens Ehre erklungen war. Mit einem Gebet und Segen endete dieser musikalische Beitrag zur Ökumene.

Text/Bild F.R.